Viele werden es auf social media verfolgt haben, das Abenteuer „Cape to Cape“ hat für mich ein plötzliches Ende gefunden, als ich in der Sahara eine Lebensmittelvergiftung bekommen habe. Innerhalb von ein paar Stunden verlor ich so viel Flüssigkeit und meine gesamte Energie, dass es unmöglich gewesen wäre weiter zu fahren.

Die Enttäuschung war unendlich groß, da ich nach überstandenen körperlichen Problemen sehr zuversichtlich war, Kapstadt zu erreichen. Nach dem plötzlichen Stop und meinem Rückflug nach Deutschland bin ich sehr schwach und krank gewesen und habe erst dann wirklich gespürt, welche Belastung ich meinem Körper zugemutet hatte.

Ich habe mehr investiert und riskiert als ich ursprünglich wollte und ich bin froh und glücklich heile zurück zu sein. Dennoch ist die Enttäuschung groß und die Zeit es zu verarbeiten noch nicht abgeschlossen. Nun ist Jonas alleine unterwegs und ich wünsche ihm den Erfolg und die Anerkennung die er verdient hat. Er ist ein großer Kämpfer und in seiner Zielstrebigkeit fast einzigartig, aber er ist auch bereit viel zu riskieren. Ich musste meinen Kindern versprechen notfalls die Reisleine zu ziehen und das habe ich getan.

Es gab Überlegungen wieder einzusteigen, aber nach Rücksprache mit Jonas und dem Kamerateam haben wir gemeinsam entschieden, dass es ab jetzt Jonas Triumphfahrt sein soll, verdient hat er es. Ich konzentriere mich wieder auf meinen eigentlichen Job als Fotograf und freue mich auf auf das was kommt.

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